Gastro Flüssigreiniger für Spülmaschinen bei Hartwasser , 6 kg, WASH-SP
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Profi-Maschinenspülmittel für Hartwasser , 5 Liter, WASH-PL
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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Spülmittelreinigern für Spülmaschinen
Welche Faktoren beeinflussen die Dosierung von Spülmaschinenreinigern in der Gastronomie?
Die korrekte Dosierung der Spülchemie ist von mehreren entscheidenden Variablen abhängig, wobei die lokale Wasserhärte die wichtigste Rolle spielt. Je mehr Kalk und Mineralien im Leitungswasser gelöst sind, desto mehr Reinigungsmittel wird benötigt, um diese Härtebildner zu binden und eine optimale Reinigungsleistung zu gewährleisten. Betriebe mit sehr hartem Wasser sollten zwingend Osmoseanlagen installieren, um den Chemieverbrauch drastisch zu reduzieren.
Zusätzlich bestimmen die Art und der Grad der Verschmutzung die nötige Konzentration des Reinigers. Während bei leichten Teeresten in Cafés eine geringere Dosis ausreicht, erfordern eingetrocknete Proteine und Bratfette in Steakhäusern den maximalen Einsatz von stark alkalischen Spülmitteln. Eine automatische Dosiertechnik, die exakt auf die Bedingungen der Spülküche kalibriert ist, verhindert hier effektiv Fehler und spart langfristig erhebliche Betriebskosten.
Worin unterscheidet sich chlorhaltiger von chlorfreiem Spülmaschinenreiniger?
Chlorhaltige Präparate sind extrem effektiv beim Bleichen von hartnäckigen Verfärbungen, wie sie typischerweise durch Kaffee, schwarzen Tee oder stark färbende Gewürze entstehen. Sie bieten zudem eine exzellente desinfizierende Wirkung und sorgen für maximale Hygiene bei stark frequentiertem Geschirr. Allerdings können diese aggressiven professionellen Reinigungsmittel bei Überdosierung empfindliche Dekore auf Porzellan angreifen und Metalle korrodieren lassen.
Chlorfreie Reiniger basieren häufig auf Aktivsauerstoff oder starken Alkalien und gelten als wesentlich material- und umweltschonender. Sie sind ideal für empfindliches Spülgut und hinterlassen zudem keinen typischen Schwimmbadgeruch im Waschtank der Spülmaschine. Bei der Verwendung in spezialisierten Gläserspülmaschinen wird fast ausschließlich auf chlorfreie Varianten zurückgegriffen, um Glaskorrosion zu vermeiden und die Brillanz der Gläser dauerhaft zu erhalten.
Warum ist der Einsatz eines separaten Klarspülers zwingend erforderlich?
Der Klarspüler erfüllt in gewerblichen Spülmaschinen zwei unverzichtbare Aufgaben: Er neutralisiert die hochalkalischen Rückstände des Hauptreinigers und entspannt die Wasseroberfläche. Durch das Brechen der Oberflächenspannung kann das Wasser als homogener, extrem dünner Film vom Geschirr abfließen, ohne tropfenförmige Rückstände zu bilden. Dies ist das Geheimnis für absolut fleckenfreie Ergebnisse und hochglänzende Oberflächen.
Ohne einen hochwertigen Klarspüler würden Wassertropfen auf Tellern und Gläsern verdunsten und weiße Kalk- und Mineralflecken hinterlassen, die mühsam von Hand nachpoliert werden müssten. In Verbindung mit Glanzspülmittel für Spülmaschinen und einer hohen Nachspültemperatur von 85 Grad Celsius wird zudem der physikalische Trocknungsprozess massiv beschleunigt, sodass das Geschirr direkt aus der Maschine wieder in den Servicekreislauf gehen kann.
Wie oft sollte eine gewerbliche Spülmaschine entkalkt werden?
Das Intervall für die Maschinenentkalkung hängt primär von der Wasserhärte am Standort und der Art der vorgeschalteten Wasseraufbereitung ab. Wird die Maschine mit völlig unaufbereitetem, hartem Wasser betrieben, kann der Einsatz professioneller Entkalker bereits alle ein bis zwei Wochen zwingend notwendig sein. Kesselstein auf den Heizstäben wirkt wie ein Isolator, der den Energieverbrauch drastisch in die Höhe treibt und die Heizleistung massiv drosselt.
Bei der Nutzung von vollentsalztem Wasser durch externe Filtersysteme reduziert sich der Entkalkungsbedarf hingegen auf ein absolutes Minimum von wenigen Malen pro Jahr. Unabhängig vom Intervall muss bei der Durchführung darauf geachtet werden, dass der Entkalker nach der Einwirkzeit gründlich ausgespült wird, bevor erneut alkalische Gastro-Reinigungsmittel zudosiert werden, da sich Säure und Lauge sonst in ihrer Wirkung gegenseitig aufheben würden.
Was sind die Ursachen für Schaumbildung im Waschtank?
Eine übermäßige Schaumentwicklung in der Spülmaschine führt dazu, dass der Waschdruck an den Düsen dramatisch abfällt und die mechanische Reinigungsleistung praktisch zum Erliegen kommt. Die häufigste Ursache hierfür sind eingeschleppte Eiweiße aus Lebensmitteln wie Milch, Quark oder rohem Fleisch. Wenn diese Proteine bei hohen Temperaturen im Tankwasser stark verwirbelt werden, entsteht ein stabiler, dicker Schaumteppich.
Ein weiterer häufiger Grund ist die versehentliche Verwendung von Handspülmitteln zur Vorreinigung in den Edelstahlspülbecken. Wenn dieses stark schäumende Handspülmittel über das Geschirr in die professionelle Spülmaschine gelangt, führt dies unweigerlich zu massiven Problemen. Um das Problem zu beheben, muss das Tankwasser komplett abgelassen, die Maschine gründlich ausgespült und neu befüllt werden, wobei künftig streng darauf zu achten ist, ausschließlich schaumarme Maschinenreiniger einzusetzen.
Eignen sich Pulver-, Tab- oder Flüssigreiniger besser für die Gastronomie?
In der professionellen Gastronomie haben sich flüssige Reinigungskonzentrate als absoluter Goldstandard durchgesetzt, da sie sich über Schlauchpumpen millimetergenau und vollautomatisch dosieren lassen. Sie garantieren eine sofortige, 100-prozentige Auflösung im Tankwasser und liefern vom ersten bis zum letzten Spülgang eine konstante chemische Leistung. Flüssigprodukte sind ideal für schnelle Maschinen mit kurzen Zykluszeiten von unter drei Minuten.
Tabs und Pulverreiniger eignen sich eher für kleinere Gerätespülmaschinen oder Haushaltsgeräte in Büroteeküchen, da sie eine gewisse Zeit benötigen, um sich im Wasser vollständig aufzulösen. Bei sehr schnellen gewerblichen Durchschubspülmaschinen besteht bei Feststoffen immer die Gefahr, dass sie während des extrem kurzen Hauptwaschgangs nicht komplett gelöst werden. Dadurch landet unverbrauchtes Reinigungsmittel für die Gastronomie im Abfluss und die Reinigungsleistung am Spülgut bleibt mangelhaft.
Wie können Stärkerückstände auf Tellern zuverlässig vermieden werden?
Stärke aus Kartoffeln, Reis oder Nudeln ist einer der hartnäckigsten Schmutzarten in der Großküche, da sie bei Hitzeeinwirkung auf dem Porzellan geliert und regelrecht festbäckt. Um diese bläulich schimmernden Verkrustungen zu verhindern, muss das Geschirr möglichst unmittelbar nach Gebrauch in speziellen Körben & Zubehör abgeräumt und von groben Resten befreit werden. Lässt man stärkehaltige Speisereste über Stunden auf dem Teller antrocknen, gerät selbst die stärkste Maschinenchemie an ihre physikalischen Grenzen.
Zudem erfordert die Entfernung von Stärke zwingend hochalkalische Spülchemie, die in der Lage ist, die langen Kohlenhydratketten aufzuspalten. Wenn sich trotz korrekter Dosierung des Reinigers weiße Beläge aufbauen, empfiehlt sich ein periodisches Grundreinigen des Geschirrs in einem hochkonzentrierten Tauchbad. Hierbei werden Krustenlöser eingesetzt, die die Stärkeschichten porentief lösen, bevor das Geschirr wieder in den normalen maschinellen Spülkreislauf integriert wird.
Welche Sicherheitsmaßnahmen sind beim Umgang mit Gastro-Reinigungsmitteln zu beachten?
Gewerbliche Spülmittel sind hochkonzentrierte Chemikalien mit extremen pH-Werten – sie sind entweder stark ätzend alkalisch (Reiniger) oder stark sauer (Klarspüler, Entkalker). Daher muss das Küchenpersonal beim Wechsel der Kanister zwingend persönliche Schutzausrüstung tragen, die mindestens aus chemikalienresistenten Schutzhandschuhen und einer dicht schließenden Schutzbrille besteht. Jeder direkte Kontakt mit Haut oder Augen kann zu schweren chemischen Verbrennungen führen und erfordert sofortige Erste-Hilfe-Maßnahmen.
Darüber hinaus müssen die Kanister stets gut gesichert, aufrecht stehend und außerhalb der Reichweite von unbefugten Personen in speziellen, säurebeständigen Lagerschränken gelagert werden. Es ist strengstens verboten, verschiedene chemische Produkte miteinander zu vermischen, da beispielsweise die Kombination von chlorhaltigen Reinigern mit sauren Klarspülern zur sofortigen Freisetzung von hochgiftigem Chlorgas führt. Für den Notfall müssen aktuelle Sicherheitsdatenblätter aller verwendeten hygienischen Reinigungsmittel für die Gastronomie jederzeit griffbereit aufbewahrt werden.

